Der Juli hat es sehr ruhig angehen lassen – und wir irgendwie auch. Während draußen die Luft flimmerte, haben wir die Köpfe rauchen lassen. Das Sommerloch haben wir versucht zu nutzen – nicht immer einfach, aber schließlich ist Leerlauf manchmal der beste Treibstoff. Jana hat sich kurzerhand in den Flieger gesetzt und die Agenturluft gegen Ibiza-Vibes eingetauscht – Sonne, Strand und wahrscheinlich mehr Sangria als Kaffee. Nika hingegen hat es leider weniger glamourös erwischt: Ende des Monats hat sie pünktlich vor ihrem Urlaub noch eine Zwangspause im Krankmodus eingelegt.
Und dann war da noch die Hitze: Deutschland hat im Juli gleich mehrere Hochs erlebt – mit Temperaturen weit über 30 Grad, schweißtreibenden Tagen und Tropennächten, die selbst die kreativsten Köpfe an ihre Grenzen gebracht haben. Unser Ventilator wurde daher kurzerhand zum Mitarbeiter des Monats.
Ganz still war es aber nicht: Für die römisch-katholische Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße (KNB) durften wir kreativ werden – mehr dazu weiter unten. Im Interview haben wir diesmal Nicole Höfle getroffen. Die 43-jährige Logopädin führt Praxen in Mannheim und Weinheim, leitet ein starkes Team und brennt für ihren Beruf.
Auch intern hat das Sommerloch Raum gegeben, ein paar Dinge anzuschieben, die sonst gerne mal hinten runterfallen – von neuen Projektideen über frische Designs bis hin zu kleinen Verbesserungen im Hintergrund.
Also, lehnt euch zurück, schnappt euch ein kühles Getränk – hier kommt das MIND Paper Juli, sonnig, entspannt und mit einem kleinen Blick hinter die Kulissen der MINDer. Ach ja, übrigens: am 01. Juli wurde MIND 7 Jahre alt – yeah!
60% Weißwein
(Riesling, Sauvignon Blanc, Grauburgunder)
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40% Wasser oder Limo
Leicht, spritzig und herrlich erfrischend – Weißweinschorle löscht den Durst und hebt die Laune. Der perfekte Mix aus Sommerfrische und unbeschwerter Leichtigkeit.
Heute wird’s bunt auf dem Teller!
Unser Star: Mr. Toast! Tomatenaugen mit Frischkäse-Pupillen, rote Zwiebel-Lächeln
und Paprika-Haare – pure Frühstücksfreude!
Ein Snack, der gute Laune macht und
Cartoon-Vibes direkt auf deinen Teller bringt.
Ventilator
Die Orsons
Besonders gefreut hat uns im Juli die Zusammenarbeit mit Jens Holthaus, mit dem wir schon seit vielen Jahren verbunden sind. Für sein neues Projekt LIVN durften wir die Etiketten gestalten – mehr verraten wir aber noch nicht. Nur so viel: Es lohnt sich, dran zu bleiben! In einer der nächsten Ausgaben erfahrt ihr mehr – dann auch mit Jens im Interview.
Meine Reise nach Ibiza war ein unvergessliches Erlebnis! Eines der Highlights war definitiv der Abend im Ushuaïa bei der legendären Party von David Guetta – mit rund 7000 feiernden Menschen eine unglaubliche Atmosphäre. Auch die Katamaranfahrt nach S’Espalmador, einer unbewohnten Privatinsel und Naturschutzgebiet ohne Hotels, war etwas ganz Besonderes. Zum Sonnenuntergang ging es mit einem DJ an Bord stimmungsvoll zurück – ein echtes Ibiza-Feeling. Die restliche Zeit habe ich entspannt am Meer verbracht, Sonne getankt und in der Stadt ausgiebig geshoppt. Ein perfekter Mix aus Party, Natur und Erholung!
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Hippie-Markts in Las Dalias – bunt, lebendig und voller kreativer Energie. Zwischen handgemachtem Schmuck, Kleidung und Streetfood konnte man stundenlang stöbern und den einzigartigen Ibiza-Vibe genießen.
Diesen Monat durften wir für die römisch-katholische Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße (KNB) kreativ werden. Entstanden ist ein neuer, einheitlicher Styleguide, der die visuelle Identität der Gemeinde klar definiert und modern in Szene setzt.Dazu haben wir direkt praktische Anwendungen umgesetzt – vom Flyer über das Plakat bis hin zum Briefbogen.
So kann die KNB künftig mit einem stimmigen Auftritt nach außen gehen – klar, wiedererkennbar und professionell.
Ich heiße Nicole Höfle, bin 43 Jahre alt und arbeite seit 2010 selbstständig als Logopädin in einer Praxisgemeinschaft in Mannheim- Vogelstang. 2016 habe ich meine zweite Praxis in Weinheim eröffnet. Inzwischen arbeite ich mit einem großartigen Team aus neun Angestellten zusammen, ohne mein wunderbares Team wäre all das in dieser Form nicht möglich. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team und sehr dankbar für das, was wir gemeinsam auf die Beine stellen. Ich liebe meinen Beruf und die vielfältigen Menschen, die ich auf ihrem Weg begleiten darf.
Privat bin ich verheiratet, habe zwei Kinder und einen Hund, meine Familie ist mein Rückhalt und mein größter Schatz. In meiner Freizeit reise ich leidenschaftlich gerne und genieße es, gemeinsam mit meiner Familie neue Orte zu entdecken und kleine wie große Unternehmungen zu erleben.
Mich fasziniert an der menschlichen Stimme, dass sie weit mehr ist als ein bloßes Kommunikationsmittel. Sie ist Ausdruck unserer Persönlichkeit, unserer Stimmung und sogar unseres seelischen Zustands. Sie kann Nähe schaffen, berühren und überzeugen, aber auch Distanz erzeugen, wenn sie unsicher oder angestrengt klingt. Besonders berührend ist für mich die Arbeit mit Menschen, die ihre Stimme durch Krankheit oder Überlastung teilweise oder ganz verloren haben. Für viele bedeutet das nicht nur eine Einschränkung der Kommunikation, sondern auch einen tiefen Einschnitt in ihre Identität. Gemeinsam Schritt für Schritt die Stimme neu zu entdecken, neu zu erlernen und wieder Vertrauen in sie zu gewinnen, ist ein emotionaler und oft sehr stärkender Prozess. Doch auch ohne gesundheitliche Einschränkungen kann die bewusste Arbeit mit der Stimme vieles verändern. Haltung, Atem und Sprechweise lassen sich gezielt trainieren. Wer seine Stimme kennt und bewusst einsetzt, wirkt klarer, überzeugender und authentischer – und gewinnt oft deutlich an Selbstsicherheit. Diese positiven Veränderungen mitzuerleben und Menschen auf diesem Weg zu begleiten, macht meine Arbeit mit der Stimme so besonders und erfüllend.
Sprache formt unser Denken, Selbstbild und Auftreten. Wie wir mit uns selbst sprechen, beeinflusst Selbstbewusstsein und Stimmung – sie kann uns stärken oder kleinmachen. Als Logopädin erlebe ich, wie Sprache Identität und emotionale Entwicklung prägt. Fehlt sie oder ist eingeschränkt, leidet oft auch das Selbstwertgefühl. Durch gezielte Therapie können Menschen Ausdruck, Selbstvertrauen und soziale Teilhabe zurückgewinnen. Ob im Beruf oder privat: Sprache ist Schlüssel zu Verbindung, Vertrauen und Verständnis. Sie kann motivieren, Konflikte klären und Beziehungen stärken – wenn wir sie bewusst einsetzen.
Bei MIND habe ich mich von Anfang an wohl und verstanden gefühlt. Statt fertige Konzepte „überzustülpen“, arbeiten sie partnerschaftlich und hören wirklich zu. Besonders Nadine beeindruckt mit Energie, Kreativität und einem feinen Gespür für Gestaltung – ihre Ideen passen perfekt zu mir und meiner Praxis. Die Kombination aus persönlicher Nähe, frischen Ideen und professioneller Struktur macht MIND für mich besonders.